de Panne



2013 Die Jacke verbirgt den Verband vom Wellenbrechersturz in Ostende und wie man erkennen kann, ist das rechte Knie ziemlich dick verpackt.


Deshalb gab es auch nur einen kurzen Aufenthalt auf der Promenade. 2016 dann ein erneuter Besuch mit ausführlicher Besichtigung von Strand und Stadt.

Nachdem Belgien am 4. Oktober 1830 die Unabhängigkeit von den Niederlanden verkündete, wurde Leopold vom belgischen Nationalkongress gefragt, ob er König der Belgier werden wolle. Der ursprüngliche Kandidat Louis d’Orléans, duc de Nemours wurde fallengelassen, nachdem London heftig interveniert hatte.



Am Strand von de Panne betrat Leopold dann am 17. Juli 1831 das Land, das sein künftiges Königreich sein sollte. Ein beeindruckendes Denkmal erinnert an dieses Ereignis. Am 21. Juli 1831 legte Leopold den Eid auf die Verfassung ab; seit 1890 ist dieses Datum der belgische Nationalfeiertag.

Gebäude "Kursaal"

und die Aussicht vom 2. Stock auf den Strand

wie überall in Belgien die Strandhäuschen


hier versteckt sich mal eine kleine Krabbe im Schneckenhaus


Die Moewen sind immer hinter Fressbarem hier, egal ob
das Meer es liefert oder ein Tourist von seinem Tisch.



Diese Moewe sah richtig giftig aus und verscheuchte auch alle Moewen seiner Schwarms, als es ein paar Brocken Kekse gab. Mir ist auch noch nie vorher aufgefallen, dass es Moewen mit Lila Füssen gibt.



Der Samstag war noch etwas durchwachsen, dafür gab es aber schöne Regenbogen.


Und schwarze "Schafe" scheint es unter Moewen auch zu geben!

Am Strand war trotz Nachsaison immer was los.







de Panne - Brunnen vor der Touristen-Info

Pyramidenbrunnen auf dem Marktplatz
ganz links sieht man die Frittenbude, die noch mit Erdnussöl frittiert - da konnte ich auch mal wieder Pommes essen. Und die waren wirklich gut!

de Panne - viele Häuser aus der Zeit der Belle Epoque, des Jugendstils und des Art Deko





























In einer der Nebenstrassen gibt es einen alten Fischladen, der zum Museum umfunktioniert wurde.



Gleich hinter dem westlichen Ortsende von de Panne, das Plopsaland. Mit Fun-Schwimmbad, Wasserrutsche und vielen Spielmöglichkeiten für Kids, wenn mal schlechtes Wetter ist.


Moeder Lambik - Lokal an der Ausfallstrasse nach Frankreich

Fleischspiess - schon ohne Spiess


die Spezialität - Cote a l'Os - Kotelett aus Rindfleisch - sehr lecker

Ganz westlich von de Panne hat man dann doch ein ganzes Ensemble von Hochhäusern hingestellt am "Westhoek". Dazwischen im Garten stand diese metallene Dame.







Und - der Langzeitwetterbericht hatte Recht behalten: Von Montagabend bis Freitag Sonne ohne Ende. De Panne ist wirklich eine Reise wert. Paar Kilometer weiter beginnt Frankreich und wir haben die Chance genutzt, Bray-Dunes und Bergues (bekannt aus dem Film "Willkommen bei den Ch'ti") zu besuchen.


Außerdem  nutzten wir die Küsten-Tram bis Blankenberge. Die Rückfahrt in der Nachmittagsrushhour war echt unbequem. Schüler, Touristen und Berufstätige füllten die Waggons bis zum Anschlag.